Die Französische Bulldogge

 

viele Menschen die wir bisher kennengelernt haben, haben wir unseren Bullys zu verdanken..... es ist unglaublich was diese Rasse für einen Charm aussprüht..... Wer einmal einen Bully kennen lernen durfte, ist in seinen Bann gezogen.... ich glaube das können uns sehr viele bestätigen...

Wir als Halter von mehreren Bullys können uns ein Leben ohne diese Kobolde nicht mehr vorstellen, selbst Urlaub geht nicht ohne, .... wir lieben diese Rasse !!. Sie machen so ziemlich jeden Spass mit, ... können aber auch mal den ganzen Tag auf dem Sofa liegen und kuscheln, wenn es einem mal selbst nicht so gut geht oder einfach mal relaxen möchte.

 

Ein Bully ist ein pflegeleichter Wegbegleiter, der bei guter Erziehung ( was ja jeder Hunde, egal welcher Herkunft erfahren sollte !) fast überall gern gesehen ist und es liebt immer bei seiner Familie zu sein. Ob Stadtwohnung oder Haus, ein Bully ist aufgrund seiner Größe problemlos in Wohnung und Haus zu halten, allerdings überhaupt nicht für eine Zwingerhaltung geeignet !. Die Französische Bulldogge hat kurzes Fell ohne Unterwolle und sollte bei sehr niedrigen Temperaturen und längeren Aufenthalten an einen Ort ein Mäntelchen oder Pullover anbekommen, solange Bully in Bewegung ist, geht es meist ohne... das weiß jeder Besitzer gut einzuschätzen. Im anderen Fall, hoher Temperaturen sollten, wie mit jeden anderen Hund, die großen Spaziergänge auf die frühen Morgenstunden oder späten Abendstunden verlegt werden. Alle kurzschnäuzigen Rassen vertragen extreme Hitze oder feucht-warmes Wetter nicht so gut wie Langnasen. Aber wenn man gewisse Sachen beachtet und seinen Hund gut beobachet, weiß man ihm auch bei solchen Wetter gut vor Überanstrengung zu schützen. Bei großer Hitze, hilft es Bully zum Beispiel ein kühles/nasses Tuch in den Nacken zu legen bzw. auf den Boden legen, die meisten Bullys legen sich dann sofort und gerne auf das kühle Nass, alternativ wenn möglich liebt auch diese Rasse einen kleinen "Pool" zb.: Sandmuschel (mit Wasser befüllt) oder so.

 

Das kurze Fell ist pflegeleicht, auch wenn es nicht gekämmt werden brauch, genießen es trotzdem unsere Bullys mit einer Bürste "massiert" zu werden,... im Fellwechsel haben wir bisher gute Erfahrung mit dem Furminator und einen Gummistriegel gemacht. Baden sollte man Bullys wenn es notwendig ist ....

 

Thema Erziehung, man sollte seinen Welpen von Anfang an, das erlauben was er in Zukunft auch immer darf und im Gegenzug alles verbieten oder abgewöhnen was er nicht soll/ darf wenn er Ausgewachsen ist. Auch wenn ein Bullywelpe noch so süß und niedlich ist,... einmal Sofa - immer Sofa, einmal Bett - immer Bett. Französische Bulldoggen sind sehr sensibel !, wenn sie auf einmal etwas nicht mehr dürfen, was vorher erlaubt war, wird Bully nur schwer verstehen und auch auf verschiedene Art und Weise ausdrücken/zeigen ....

 

Konsequenz, Liebe und Lob sind das A und O in der Erziehung, vom ERSTEN Tag an bei Ihnen zu Hause.

 

Ganz viel Einfluss hat auch der Züchter der Welpen, er legt den ersten wichtigen Grundstein bei der Aufzucht der Welpen. Wenn der Welpe in den ersten Lebenswochen zum Beispiel, nur in einer dunklen Kammer, womöglich tagtäglich im selben, nassen, dreckigen "Welpenkorb" aufwächst, wird es schwer werden dem Welpen dann zu erziehen, dass sein Schlafkorb nicht gleichzeitig Toilette ist   ..... ebenso Sozialisation, wenn ein Welpe in den ersten 8 Wochen andere Hunde, Kinder, Katzen usw. auf freundlicher Weise kennenlernt, wird er bereits beim Einzug zu Ihnen, sehr aufgeschlossen und freundlich auf fremde Hunde und Menschen zugehen, ganz ohne Angst oder Aggression..... das macht auch den kleinen, feinen Unterschied eines seriösen Züchters zum Vermeher aus.... mal ganz abgesehen vom Futter und den damit entstehenden Mangelerscheinungen etc...bei schlechten, minderwertigen Futter in den ersten Wochen des Welpen, bzw. Ernährung der Mutter der Welpen....

 

Wo Sie Ihren Welpen kaufen, dass entscheiden Sie allein. Wir bitten alle Interessenten die zu uns kommen, um uns und unsere Bullys live kennenzulernen, immer, sich mehrere Züchter und deren Hunde anzuschauen, nur so kann man selbst herausfinden, wo die "Chemie" stimmt, aber auch welche Farbe oder Typ Bully einen besser gefällt. Wenn Ihnen die Eltern eines Wurfes nicht wirklich gefallen, so gebe ich Ihnen einen guten Rat, .. nehmen Sie keinen Welpen - denn auch die süßen Welpen werden ausgewachsen mal ähnlich wie die Eltern aussehen !. Gefallen Ihnen hingegen die Eltern gut, dann können Sie guter Dinge sein, dass bald Ihr Bullykind ein ebenso schöner Bully werden wird (natürlich gibt es auch hier hin und wieder Ausnahmen,...)

 

UND

  Ganz wichtig ist heutzutage, dass die Zucht-und Elterntiere DNA registriert sind, da aufgrund der steigenden Beliebtheit des Bullys, leider der Hundehandel ausmaße angenommen hat, dass u.a. Welpen im Ausland aufgekauft werden und dann als eigene verkauft (diese Erfahrung haben wir selbst schon erlebt!). Dann ist die Überraschung natürlich groß, wenn Ihr Welpe aufeinmal, ganz ganz anders aussieht  wie die Eltern.....  

 

Sollte Ihnen immernoch die eine oder andere Frage auf dem Herzen liegen, dann fragen Sie am besten Ihren Züchter ( oder auch uns), er wird Ihnen sicher gern Auskunft geben und Ihre Fragen bestmöglich beantworten. Als Buch über die Französische Bulldogge, können wir Ihnen nur eines sehr empfehlen, welches lohnenswert ist zu kaufen ( sofern man Bullybesitzer ist bzw. werden möchte ):

 

" Der Bully "  von Ursula Bratke Jorns (erhältlich bei Amazon.de)