Praktische und wirklich einfache Tipps, die Hunde vor Kälte und Krankheit schützen

( immer wenn wir weitere tolle Tipps finden, werden sie hier lesen zu sein,..., diese "Rezepte" ersetzen natürlich keinen Tierarztbesuch ! bei ernsten, schweren, langanhaltenden Erkrankungen immer zum Tierarzt fahren !,...)

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Bei Durchfall

 

Ein sehr wirksames Rezept bei Durchfall, für Hund und Mensch gleichermaßen wirksam und bekömmlich. Man nehme 1 Kg Möhren, in kleine Stücke schneiden, in 1 Liter Wasser mit 1/2 El Salz , ( ca.) mindestens 90 Minuten leicht köcheln lassen. Dabei immer drauf achten, dass noch etwas Wasser drin ist ( sonst brennen die Möhren an), gegebenenfalls etwas nachfüllen,.. ( aber nur soviel wie notwendig ist ). Nach den 90 Minuten die Möhrchen abkühlen lassen und mit dem restlichen Wasser zu Brei zerdrücken....

 

Anfangs über den Tag verteilt, mehrere kleine Portionen ( 3 - 5  EL pro Portion ) geben, bei Besserung dann schrittweise von Tag zu Tag wieder etwas mehr, des normalen Futters untermischen,...

 

Hat uns schon sehr sehr oft geholfen !! ist dazu super lecker !

 

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Bei Halsweh

 

Bei Bronchitis, Keuchhusten und sogar Asthma hilft Thymian fabelhaft : Er desinfiziert und enthält krampflösende Öle, vor allem Thymol, wodurch das Abhusten gefördert und das Wachstum von Bakterien und Viren gehemmt wird. Das Würzkraut ist ein extrem günstiges Mittel für alle Atemwege und empfiehlt sich, rechtzeitig eingenommen, als Grippeprophylaxe.

 

So kochen Sie den Hustensaft

 

1 TL getrockneter Majoran, 1 TL getrockneter Thymian,

1 TL getrockneter Salbei, 250 ml Wasser, 2 EL Honig.

- aus Majoran, Thymian, Salbei und Wasser in 20 Minuten bei geschlossenem Topf einen Sud kochen. Durch ein Sieb gießen, mit dem Honig verrühren und nochmals kurz aufkochen. Den Hustensaft in eine dunkle, verschließbare Flasche abfüllen und kühl aufbewahren.

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Immunbooster gegen Husten

 

Das Mittel bei Husten, über das sich konventionelle wie auch ganzheitliche Tierärzte, Heilpraktiker und Homöopathen einig sind, ist Honig. Er enthält natürliche desinfizierende Stoffe, beruhigt den Hals und wirkt antimikrobiell, also gegen Bakterien, Pilze und Viren. Tatsächlich ist diese Power in allen kalt geschleuderten Honigsorten enthalten, wobei der (leider teure) Manuka-Honig das erfolgreichste Elixier ist. Hunde mögen den süßen Geschmack, weshalb man ihn mit dem Löffel füttern kann. Für die meisten ist ein halber bis ganzer Teelöffel drei - viermal täglich ausreichend. Mit seinen langkettigen Fettsäuren ist Kokosöl ein Mehrzweck- Antiinfektionsheilmittel gegen schädliche Bakterien, Viren, Hefen, Pilze und Parasiten. Laut dem Arzt und Autor Bruce Fife wirkt Kokosöl "wie eine tägliche Schutzimpfung. Es unterstützt das Immunsystem des Hundes sehr effektiv". Die empfohlene Dosis ist 1 Teelöffel pro 5 Kilo Körpergewicht, sie sollte über den Tag verteilt, etwa zu zwei Mahlzeiten, gegeben werden. Hatte Ihr Kontakt zu Tieren mit Bronchitis oder einer anderen Infektion, kann die Dosis verdoppelt werden. Der einzige negative Effekt könnte etwas weicher, fettiger Kot sein. Die meisten Hunde gewöhnen sich an eine Kokosölkur und mögen den Geschmack. Übrigens. Honig und Kokosöl arbeiten hervorragend zusammen als Waffen gegen Infektionen wie Bronchitis und andere ansteckende Krankheiten.

 

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Der heiße Tee für Hunde

 

Knochenbrühe  wärmt nach eisigem Spaziergang. Sie ist eine fabelhafte Grundlage für selbst gemachtes Futter und ein guter Zusatz für Fertigfutter. Mit Knochenbrühe können Sie das Trockenfutter auf gesunde Art und Weise befeuchten, Ihrem Hund Flüssigkeit zuführen, wenn er krank ist, oder ihn aufwärmen, wenn er friert.

 

Gut für die Gelenke  Wie gesund die Gelenke eines Hundes sind, hängt vom Kollagengehalt seiner Bänder, Sehnen und den jeweiligen Knochenenden ab. Kollagen ist ein Strukturprotein und wesentlicher Bestandteil des Bindegewebes, zu diesen Substanzen gehören auch Glykosaminoglykane. Knochenbrühe ist voller Glykosaminoglykane. Eine davon kennen Sie vermutlich: Glukosamin. Knochenbrühe enthält nicht nur phänomenal hohe Mengen an Glukosamin, sondern auch Gelenkschutzverbindungen wie Chondroitin ( stärkt die Widerstandsfähigkeit des Knorpels) und Hyaluronsäure ( wirkt als Schmiermittel bei Gelenkbewegungen).

Unterstützt die Leber bei Entgiftung Die Leber ist das zentrale Organ des gesamten Stoffwechsels und zuständig für den Abbau von Giften des Körpers. Sie speichert zudem Vitamine und Spurenelemente. Die Leber unserer Hunde wird leider stark beansprucht durch Teppiche und Fußböden, die mit scharfen Reinigungsmitteln behandelt wurden, sowie Futtermittel mit synthetischen Inhaltsstoffen, Entwurmungsmittel, Flohmittel und Spot-ons, Antibiotika, Impfungen. Die Fähigkeit der Leber, sich zu regenerieren, steigt mit dem Vorhandensein der Aminosäure Glycin. Und worin steckt haufenweise Glycin ? In Knochenbrühe !.

 

Für eine gesunde Verdauung  Die Darmwände des Hundes verfügen über Millionen winziger "Löcher", durch die verdaute Nährstoffe in den Körper gelangen. Stress, schlechte Ernährung und bakterielle Überwucherungen können dazu führen, dass diese Übergänge zunehmen oder größer werden, das nennt man dann "durchlässige Darmwand". Diese führt dazu, dass auch Gifte oder Hefen in den Körper gelangen. Der Körper erkennt diese unverdauten Partikel als Invasoren und wehrt sich dagegen. So entstehen Allergien und Futtermittelunverträglichkeiten. Knochenbrühe ist randvoll miteiner zähen Substanz, die die Darmwände ausschmiert und diese Löcher zuschmieren kann: Gelatine !.

 

Futter für Kranke oder Rekonvaleszente  Hatten Sie einmal das Problem, einen Hund nach schrecklichen Durchfall wieder an feste Nahrung zu gewöhnen ? oder einen, der sich von langer Krankheit erholen sollte, aber irgendwie keinen Appetit hatte und dringend mehr Nährstoffe benötigte ? Das Rezept : Knochenbrühe ! Ein hoher Anteil an tierischer Gelantine in der Nahrung kann den Bedarf von fleischlichen Protein um rund fünfzig Prozent ersetzen. Die Mineralien darin stärken das Immunsystem, ihr hoher Anteil an der Aminosäure Glycin unterstützt die Verdauung.

 

So kochen Sie Knochenbrühe

 

Kaufen Sie eine beliebige Menge an Knochen, Hühner-, Kalbs-, und/ oder Rinderknochen, es sollten unbedingt Gelenkknochen mit Knorpel dabei sein.

Füllen Sie die Knochen in einen Schmortopf und bedecken Sie die Knochen mit Wasser ( nicht zuviel Flüssigkeit!).

Fügen Sie 2-4 EL Apfelweinessig hinzu. Dieser Essig sorgt dafür, dass den Knochendie Minerale gründlicher entzogen werden. Alternativ können Sie auch Zitronensaft verwenden.

Um wirklich alle Nährstoffe aus den Knochen zu gewinnen, sollten Sie die Knochen am besten 24 stunden lang köcheln. Wenn es nur 12 Stunden sind, ist das auch keine Katastrophe, aber je länger, desto besser.

Ist die Brühe in abgekühlten Zustand geleeartig, haben Sie es richtig gemacht. Sie können die Brühe nun in kleinen Behältern einfrieren. Im Kühlschrank hält sich die Brühe etwa vier Tage.


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Mehr Energie


Im Winter verbrauchen viele Hunde mehr Energie, gerade solche mit Kurzem Fell, um sich auf Körperkerntemperatur zu halten. Versorgen Sie Hunde, die offensichtlich an Gewicht verlieren, mit tierischen Fetten wie Rinderfett ( in Pulverform von Firmen wie cdVet ) und Hühnerfett ( in frischer Form bei versch. Barfanbietern erhältlich) und zusätzlichen Kohlenhydraten wie Haferflocken. Der Körper nutzt zur Energieversorgung überwiegend Kohlenhydrate, sie liefern Energie und wichtige Nährstoffe für die Darmflora und tragen zur Entlastung von Leber und Nieren bei. Im Winter mögen Hunde ihr Futter auch gern angewärmt - ideal also, Hafferflocken mit Wasser aufzukochen und 20 Minuten quellen zu lassen, bevor man sie unter das Futter rührt. Übrigens : Nach der tradionellen chinesischen Medizin gehören Haferflocken und Hirse zu den wärmenden Lebensmitteln. Hirse sollten Sie bereits in Flockenform aufkochen, damit der Hund sie verdauen kann.